Winter am Wetterdeich in Oederquart
Im Herbst rasten die Wildgänse in Kehdingen
Staketen-Hoftor am Deich
Das Küstenschiffahrtsmuseum in Wischhafen
Beim "Tag des offenen Hofes" gibt es viel zu erleben.
Blick auf den Windpark Oederquart / Hamelwörden

Das Kehdinger Land,...

 ...zu dem die Samtgemeinde Nordkehdingen gehört, ist ein echtes Kleinod. Auf der Landkarte etwas versteckt, weit oben im Norden.


Dieses Stück Natur pur protzt nicht mit gigantischen Abenteuern. Es ist eher die ruhige und ganz besondere Atmosphäre, die Kehdingen für den Urlauber so interessant macht. So hat jede Jahreszeit hier ihre eigene Farbe und es gibt immer was zu entdecken.

Im Frühjahr, wenn die Obstbäume in voller Blüte stehen und Teile der Landschaft in ein rosa Blütenmeer verwandeln, im Sommer, wenn der Raps blüht und die flache Marsch zu einem bunten Flickenteppich aus Gelb und Grün wird, im Herbst erleben Sie wie gewaltige Vogelschwärme über`s Land fliegen und im Winter schließlich türmt bei knackendem Frost die Eisschollen an den Elbufern zu bizarren Gebilden.

Genauso begleitet ein Jahresreigen an traditionsreichen Vereins- und Volksfesten die Kehdinger Gäste durch`s Jahr.
Sie erleben maritimes Flair am Weltschifffahrtsweg Elbe mit den örtlichen kleinen idyllischen Häfen, lernen die Kehdinger Elbmarschen und das Kehdinger Moor kennen und erfreuen sich an historischen Darbietungen.

Bei einem Urlaub im Kehdinger Land bieten sich aber auch Besuche in Cuxhaven, evtl. mit einer Fahrt nach Helgoland, Bremerhaven mit einer Stippvisite im Deutschen Schifffahrtsmuseum, Bremen bei einem Rundgang durch das alte Stadtviertel Schnoor oder ein Aufenthalt im Universum, Stade bei Nacht mit einem Nachtwächterrundgang oder einem Kneipenbummel in der schönen Altstadt sowie auch Hamburg mit einer Hafenrundfahrt.
Dies alles ist vom Kehdinger Land aus in maximal 2 Stunden Fahrtzeit zu erreichen.

Weitere Infomation finden Sie mit einem Klick auf die nebenstehenden Logos.

Schöne Fahrradrouten entlang des Elbedeiches
Krimiland Kehdingen - Oste

       www.krimiland.de

Wirtschaft

Die Samtgemeinde nutzt für eine optimale Entwicklung leistungsfähige Partnerschaften

Eigenständigkeit und Verantwortung für das örtliche Geschehen liegt den Kehdingern besonders am Herzen. Bereits im 12. Jahrhundert wird von den „freien Männern von Kehdingen„ gesprochen. Mit den Entwicklungen und Reformen kam es am 1.1.1971 im nördlichen Bereich des Kehdinger Landes von den Gemeinden Balje, dem Flecken Freiburg/Elbe, Krummendeich, Oederquart und Wischhafen zur Bildung der Samtgemeinde Nordkehdingen. Samtgemeinde und Mitgliedsgemeinden setzen sich neben den Einwohnern, den Betrieben, den Vereinen und Organisationen sowie der örtlichen Evangelisch lutherischen Kirche gemeinsam für die Entwicklung ihrer Heimat ein.

Ihre Prägung hat die Region erhalten durch die Landwirtschaft, hin zur Bauernschifffahrt und weiter zur Küstenschifffahrt. Besonderen Aufschwung brachte zu den Hochzeiten die Ziegelproduktion. Die maritime Ausprägung erhält nach dem Niedergang der Küstenschifffahrt neuen Aufschwung durch das Leitprojekt „Maritime Landschaft Unterelbe“ in der Metropolregion Hamburg.

Die Landwirtschaft hat mit ihrer Entwicklung zu überwiegend spezialisierten, betriebswirtschaftlich geführten Unternehmen ihren hohen Stellenwert in der Samtgemeinde behalten. Der besonders ertragreiche Marschboden hat die Betriebsformen des Obstbaues, der Milchviehhaltung, des Ackerbaues und durch Veredlung die Schweinemast und Hähnchenmast gut gedeihen lassen.

Die hohe Verantwortung für den Naturschutz mit den daraus resultierenden Einschränkungen , europäisches Vogelschutzgebiet auf ca. 6.500 ha hochwertigen Marschbodens an der Elbe gelegen, ist eine Bürde, die es gilt verträglich zu gestalten ohne Existenzen in Gefahr zu bringen und weiterhin Entwicklungen zu ermöglichen. Mit fortschreitendem Torfabbau wird sich auch im Hinterland großflächiger Naturschutz entwickeln, da die Abbauflächen renaturiert werden.

Das Kehdinger Land genießt für die Zuchterfolge des Hannoveraner Warmblutpferdes große Anerkennung. Standort, guter Weidegrund und die qualifizierte Rundumbetreuung haben die Region zu eine der beliebtesten Gegenden für die Pensionspferdehaltung gemacht.

Die ländliche Ausprägung bringt es mit sich, dass ein Erfolgsfaktor der Tourismus geworden ist, der weiter im Umfeld der Metropole Hamburg und mit der Nähe zur Nordseeküste entlang der Unterelbe wachsen soll. Ein reichhaltiges Angebot, ob nun Besuch des Natureums Niederelbe als lebendiges Naturkundemuseum, eine Stippvisite im Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum, die Ausstellung des Kunstvereines oder der kleinen Galerien, eine Radtour durch die Natur von Marsch und Moor, eine Fahrt mit dem Vogelkieker oder für Aktive das Moordiplom, die Apfelstunde, das Matrosenpatent , die Fährstunde, eine Fahrt mit der Fähre nach Glückstadt oder auch die gute Küche lassen einen Urlaub im Kehdinger Land in guter Erinnerung bleiben.

Handel, Dienstleistung und Handwerk nutzen günstige Rahmenbedingungen aus betriebsspezifischer Sicht eines Standortes in der Samtgemeinde Nordkehdingen.

Mit dem im Bundesverkehrswegeplan in der ersten Dringlichkeit abgesicherten Bau einer Autobahnverbindung von der Autobahn 26 bei Stade durch das Kehdinger Land mit einer festen Elbquerung bei Drochtersen als Tunnellösung an die Autobahn 22 in Schleswig-Holstein wird in absehbarer Zeit eine hervorragende Verkehrsanbindung an das Fernstraßennetz erfolgen. Verkehrliche Nachteile der Region werden damit behoben. Mit Realisierung der geforderten Autobahn 22, also der Autobahnfortführung von der Elbquerung bei Drochtersen bis an die Autobahn 27 bei Bremerhaven, wird das Kehdinger Land dann im Schnittpunkt europäischer Verkehrsadern liegen.

Die Samtgemeinde Nordkehdingen wird als guter Wohnstandort in intakter Kulturlandschaft eine bedeutende Aufwertung erfahren, aber auch zu einem guten Standort für die gewerbliche Wirtschaft werden.

Für die zu erwartende Dynamik in der Entwicklung ist die Samtgemeinde mit ihren Mitgliedsgemeinden durch ein ausreichendes Angebot von Bauplätzen und Angebot an Gewerbefläche gewappnet. Die heute bereits vorhandene Infrastruktur für Kinderbetreuung, Schule, Kirche, Sport lassen eine erhebliche Veränderung durch Wachstum zu.
Das kulturelle Angebot der Vereine ist vielfältig und wird Neubürgerinnen und Neubürgern mit dem Hintergrund der Kulturgeschichte des Raumes viel Freude bereiten.