Gemeindestruktur und Einwohnerentwicklung
Einwohner/innen
1939 8.600 Einwohner/innen
1950 13.800 Einwohner/innen
1970 9.300 Einwohner/innen
1990 8.200 Einwohner/innen
2010 7.500 Einwohner/innen
2015 7.375 Einwohner/innen
2020 7.336 Einwohner/innen
2025 6.938 Einwohner/innen
Balje 922 Einwohner/innen
Freiburg/Elbe 1.762 Einwohner/innen
Krummendeich 475 Einwohner/innen
Oederquart 923 Einwohner/innen
Wischhafen 2.856 Einwohner/innen
Gesamtfläche 19.301 ha
Balje 5.809 ha
Freiburg/Elbe 3.412 ha
Krummendeich 3.002 ha
Oederquart 3.710 ha
Wischhafen 3.368 ha
Die Gemeinden Balje, Krummendeich, Oederquart und Wischhafen sowie der Flecken Freiburg/Elbe bilden seit dem 1. November 2026 die Einheitsgemeinde Nordkehdingen. Die Gemeinden und der Flecken sind nunmehr Ortschaften innerhalb der Gemeinde Nordkehdingen.
Davor bestand seit 1. Januar 1971 die Samtgemeinde Nordkehdingen.
Der Bürgermeister und der Gemeinderat sind verantwortlich für die gemeindlich wahrzunehmenden Aufgaben wie
Ordnungswesen, Hilfeleistung, Brandbekämpfung,
Schulen, Sporthallen, Schwimmbäder,
Flächennutzungs- und Ortsplanung,
Schmutzwasserbeseitigung und Fäkalschlammabfuhr,
Kulturpflege, Kindertagesstätten, Sport,
Bebauungspläne, Straßenunterhaltung, Straßenbeleuchtung
und Hafenwirtschaft sowie die Tätigkeiten des Rathauses.
Sie führen einen gemeindlichen Haushaltsplan und entscheiden über die Höhe der Grund- und Gewerbesteuersätze.
"Weite Landschaft, kleinere Ortschaften, Weltschifffahrtsweg Elbe, Sportboothäfen an Elbe und Oste, Schafe an den Deichen, Marsch und Moor, Ackerflächen, Weiden mit Pferden und Rindvieh, Windenergieanlagen an ausgewählten Standorten , Photovoltaikanlagen und einige wenige Biogasanlagen, in den Sommermonaten eine Vielzahl von Radwandergästen und das Natura 2000-Gebiet mit Brut- und Gastvogelwelt von europäischer Bedeutung bestimmen das Bild in der Gemeinde Nordkehdingen mit ihren Ortschaften Balje, Freiburg/Elbe, Krummendeich, Oederquart und Wischhafen.
Einkauf und Handel, örtliches Handwerk, Dienstleistungen aller Art, Kinderbetreuungsangebote und Schulen, Sportangeboten und Vielfalt an kulturellem Vereinsleben konzentrieren sich in den Ortschaften. Familienfreundliche Dienstleistungsangebote machen die Region in Nachbarschaft zur Hansestadt Stade mit einer guten Bahnverbindung einschließlich S-Bahn zur Metropole Hamburg zu einem guten Standort für einen Lebensmittelpunkt im Grünen. Ein gutes Angebot von schnellen Datenleitungen machen auch die ländliche Räume attraktiv. Mit der A 20 und der A 26 wird die Region eine Verkehrsanbindung an das Fernstraßennetz erhalten, mit der das Kehdinger Land im Schnittpunkt europäischer Verkehrsadern liegt. Die Metropolregionen Hamburg und Bremen-Oldenburg sowie der Ostseeraum liegen damit vor der Tür.
Die Deiche, Entwässerung, die Landwirtschaft, hin zur Bauernschifffahrt und weiter zur Küstenschifffahrt haben der Region ihren Ausdruck verliehen . Die maritime Prägung erhält nach dem Niedergang der Küstenschifffahrt neuen Aufschwung durch das Leitprojekt „Maritime Landschaft Unterelbe“ in der Metropolregion Hamburg.
Die Landwirtschaft hat mit ihrer Entwicklung zu überwiegend spezialisierten Unternehmen ihren hohen Stellenwert behalten. Der besonders ertragreiche Marschboden hat die Betriebsformen des Obstbaus, des Ackerbaus und der Milchviehhaltung mit Veredlung in Form von Schweinemast und Hähnchenmast gut gedeihen lassen. Regenerative Energieerzeugung ist zu einem bedeutenden Standortfaktor geworden.
Das Kehdinger Land genießt für die Zuchterfolge des Hannoveraner Warmblutpferdes große Anerkennung. Standort, guter Weidegrund und die qualifizierte Rundumbetreuung haben die Region zu eine der beliebtesten Gegenden für die Pensionspferdehaltung gemacht.
Das touristische Angebot ist zum Erfolgsfaktor geworden. Ob nun ein Besuch des Natureum Niederelbe als lebendiges Naturkundemuseum, eine Stippvisite im Kehdinger Küstenschifffahrtsmuseum, die Ausstellung des Kunstvereines oder der kleinen Galerien, eine Radtour mit dem Erlebnis von Natur in Marsch und Moor, eine Fahrt mit dem Vogelkieker oder für Aktive das Moordiplom, die Apfelstunde, das Matrosenpatent , die Fährstunde, eine Fahrt mit der Fähre nach Glückstadt oder auch die gute Küche, schaffen Sehnsucht nach neuen Besuchen Kehdingens.“





