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Historischer Ortskern Freiburg
Der historische Ortskern Freiburg findet seine Anfänge im 12. Jahrhundert. Bei der Einfahrt in den historischen Ortskern mit seinen engen Gassen und die dichte Bebauung ist spürbar die Ortswurt Freiburg zu merken. Die Wurt hat ihr heutiges Ausmaß nach vier Aufhöhungen erreicht und macht damit in besonderer Weise die Auseinandersetzung mit der Nordsee im Mündungstrichter der Elbe deutlich. Die historische Bedeutung als Handels – und Verwaltungszentrum des ehemaligen Kreises Kehdingen ist heute noch abzulesen an den hierfür errichteten historischen Bauten. Über einen geführten historischen Rundgang können Sie die historische Geschichte und Bedeutung Freiburg`s kennenlernen.
Traditionshafen Wischhafen
Der ehemalige Umschlags- und Winterhafen für Küstenmotorschiffe in Wischhafen erfährt, da eine gewerbliche Nutzung kaum noch stattfindet, eine Wandlung zum Traditionshafen. Es sind dort historische Schiffe anzusehen und zu besichtigen. Ein geführter Spaziergang informiert über die maritime Geschichte Wischhafens.
Weltschifffahrtsweg Elbe
Die Elbe beobachten mit ihrem vielfältigem Schiffsverkehr, ob nun kleine Boote, elegante Segler, Traditionsschiffe, Containerriesen oder auch Luxus-Liner lässt es sich von vielen Stellen des Hauptdeiches aus. Aber auch nur das Spiel von Wind und Wasser hat seinen Reiz. Gute Aussichtspunkte sind das Schöneworther Siel in Freiburg, zu erreichen über die Schöneworther Deichzufahrt in Freiburg , und die Wiese beim Radarturm in Freiburg, zu erreichen über den Dampferstieg. Den Schifffahrtsweg Elbe können Sie erleben mit einer Fährfahrt der Elbfähre zwischen Wischhafen und Glückstadt oder sich auch darlegen lassen in einer Kehdinger Fährfahrt.
Kehdinger Moor
Das Kehdinger Moor prägte mit seiner schier unendlichen baumlosen Weite von über 40 Quadratkilometern das niedrig gelegene Land zwischen der Elbe und ihrem Nebenfluß Oste. Aber auch des Kehdinger Moor wurde vom Menschen erobert und nutzbar gemacht. Heute wird es überwiegend als Weideland genutzt. Mit dem wachsenden Bewusstsein für die Natur gewinnt allerdings der Erhalt von Moorflächen Bedeutung oder es findet Renaturierung statt.
Wollgraswiesen, Sonnentau, zahlreiche Libellen und viele andere Moorbewohner können Sie auf einer Moorkieker-Tour erleben. Es besteht auch die Möglichkeit einen Handtorfstich bei einem Moordiplom kennen zulernen. Eventuell möchte Sie aber auch das Kehdinger Moor für sich allein genießen. Dann nutzen Sie eine tour mit dem Fahrrad oder machen Sie einen Spaziergang. Guter Ausgangspunkt hierfür der Steuen am Hamelwördenermoor in Wischhafen. Eine entsprechende Radwanderkarte ist in der Tourist-Info zu erhalten.
Vogelschutzgebiet Unterelbe
Hundertausende nordischer Zugvögel verweilen im Herbst und Winter auf den Elbmarschen Nordkehdingens. Im Frühjahr und Sommer tummeln sich dort große Mengen einzigartiger Wiesenbrüterarten. Erleben Sie dies mit einer Fahrradtour durch die Nordkehdinger Elbmarschen. Eine entsprechende Radwanderkarte ist in der Tourist-Info zu erhalten. Ein Erlebnis der besonderen Art ist eine geführte Fahrt mit dem Vogelkiekerbus.
Mittelalterliches Modelldorf "Op de Hörn"
Erleben Sie einen Tag im Mittelalter.
Ein Projekt der Haupt- und Realschule Kehdingen,
Allwördener Straße 18-22, 21729 Freiburg/Elbe,
Telefon: 04779/9234-21
Fax: 04779/9234-24
E-Mail: hrs-kehdingen@t-online.de
Historische Ziegeleischleuse in Neuland
Die Ziegeleischleuse Neuland wurde im Ursprung 1742 als Folge der Weihnachtssturmflut von 1717 gebaut und diente zunächst im Wesentlichen der Entwässerung des Neulander Moores. Im Jahre 1862 ist sie auf die alte Deichlinie zurückverlegt worden. Mit den Bestrebungen Kurhannover und der Entwicklung des Neuen Landes zur Domäne und mit dem königlichen Amt Wischhafen wurde auch die Moorbesiedlung unterstützt, so dass das Neulander Moorfleth als Wasserstraße zwischen Moor und Krautsand, über die Wischhafener Süderelbe, an Bedeutung gewann.
Neben landwirtschaftlichen Produkten wurden insbesondere im Neulander Hafen eben Ziegelsteine umgeschlagen.
Am 10. November 2006 wurde die Ziegeleischleuse mit dem Preis für Denkmalpflege 2006 der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet.
Förderverein zur Erhaltung der Ziegeleischleuse e.V.
Vorsitzender Heinrich Heinsohn
Ziegelstraße 6, 21737 Wischhafen
Telefon: 04770/808950, Fax: 04770/808953
Leuchttürme
Die Geschichte der Leuchttürme
Bevor es Leuchttürme gab, mussten sich die Schiffsführer an Kirchtürmen, außergewöhnlichen Bauwerken und anderen Besonderheiten orientieren. Nachtfahrten auf der Elbe waren damals praktisch ausgeschlossen, zumindest aber mit großen Gefahren verbunden. Die ersten Tagessichtzeichen oder Leuchtfeuer wurden an den deutschen Küsten im 13. Jahrhundert von den jeweiligen Hafenstädten installiert und betrieben. Erst mit der Dampfschifffahrt und dem daraus erwachsenen Handel über den Wasserweg entstand der Bedarf für Leuchtfeuer, die das Navigieren und kürzere Fahrzeiten ermöglichten. Um 1645 nahm Hamburg den Betrieb der Neuwerker Blüse auf (offenes Kohlenfeuer auf einem hölzernen Gerüst) und um 1679 eine Blüse auf dem Helgoländer Oberland (Steinturm).
Erst mehr als 100 Jahre später baute Hamburg den Leuchtturm Cuxhaven, der 1805 in Betrieb genommen wurde. Als Navigationshilfe wurden 1816 das erste Feuerschiff und das Kugelbakenlicht gezündet. Das Befahren der Unterelbe blieb jedoch weiterhin riskant. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde damit begonnen, die Unterelbe mit Hilfe von kleinen Feuerschiffen durchgehend zu befeuern. Später gab es größere Leuchtfeuer.
Mit der Zeit ging die Unterhaltung der Leuchtfeuer von den Hafenstädten an die Küstenländer und die reichsfreien Hafenstädte über. Nach der Gründung des Deutschen Reichs im Jahre 1871 wurden die gesamten Seezeichen drei Jahre später auf Initiative einiger Abgeordneter der Reichsmarine unterstellt. 1919 gingen die Seezeichen in das Eigentum des Reichs über. 1949 wurde im Grundgesetz festgelegt, dass die Bundesregierung die Unterhaltung der Wasserstraßen und der Seezeichen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung überträgt.
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| Der Weltschifffahrtsweg Elbe |
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| Queen Mary 2 passiert Freiburg |
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| Das Kehdinger Moor |
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| Historische Ziegeleischleuse |
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| Der alte und neue Leuchtturm in Balje |
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