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Unsere Samtgemeinde |
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Die Gemeinde Balje, Krummendeich, Oederquart und Wischhafen sowie der Flecken Freiburg/Elbe haben sich für die Bildung einer Samtgemeinde am 28. Dezember 1970, anstelle einer vorgesehenen Einheitsgemeinde, entschieden. Somit behielten die fünf Mitgliedsgemeinden innerhalb der mit Wirkung vom 1. Januar 1971 entstandenen Samtgemeinde ihre Eigenständigkeit.
Samtgemeindebürgermeister und Samtgemeinderat sind verantwortlich für die übergemeindlichen wahrzunehmenden Aufgaben wie Ordnungswesen, Hilfeleistung, Brandbekämpfung, Schulen, Sporthallen, Schwimmbäder, Flächennutzungs- und Ortsplanung, Schmutzwasserbeseitigung und Fäkalschlammabfuhr sowie die Tätigkeiten der Rathäuser. Sie führen einen eigenen Haushaltsplan.
Bürgermeister und Gemeinderäte der Mitgliedsgemeinden nehmen die örtlichen Aufgaben wie Kulturpflege, Kindertagesstätten, Sport, Bebauungspläne, Straßenunterhaltung, Straßenbeleuchtung, Hafenwirtschaft wahr. Auch sie führen einen Haushaltsplan. Ihnen steht insbesondere das Recht zu, über die Höhe der Grund- und Gewerbesteuersätze zu entscheiden.
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| Das Wappen der Samtgemeinde Nordkehdingen |
Beschreibung:
In Rot mit grünem Schildfuß auf goldenem Stuhl sitzende, silbern gekleidete, golden gekrönte und nimbierte Mutter Gottes, die mit
der Linken das golden nimbierte, silbern gekleidete Jesuskind und mit der Rechten eine silberne Blume am grünen Stiel hält.
Bedeutung:
Das Wappen des früheren Kreises Kehdingen (welches nach ältestem Nachweis im 1397 erwähnt wurde) ist jetzt das offizielle Wappen der Samtgemeinde Nordkehdingen. Da dem damaligen Kreis Kehdingen mehrere Gemeinden angehörten, musste zunächst einmal deren Zustimmung erlangt werden, damit die Samtgemeinde Nordkehdingen dieses alte Wappen führen durfte. Nach einigen geringen Änderungen, erteilte die damalige Stader Bezirksregierung die Genehmigung zur Führung des Wappens. Seit Juni 1972 für die Samtgemeinde Nordkehdingen nun das alte Wappen offiziell.
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| Das Wappen der Gemeinde Balje |
Beschreibung:
In Blau über silbernem Schildfuß mit Wellenschnitt schwebend eine Glocke mit sichtbarem Klöppel.
Bedeutung:
Das Wappen erinnert an eine Sage, wonach die Baljer bei einer Überschwemmung des östlichen Elbufers die Glocken von Brunsbüttel entführt haben sollen. Die Glocken haben dann bei Westwind hinübergerufen: „Na Brunsbüttel“.
Diese Rufe hörten erst auf, als die Brunsbütteler bei einer Überschwemmung des linken Elbufers zur Hilfe kamen, aber die Glocken nicht wieder mitnahmen.
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| Das Wappen des Flecken Freiburg/Elbe |
Beschreibung:
In Rot eine silberne von drei Türmen überragte Mauer, die in der Mitte ein Tor aus zwei goldenen geschlossenen Flügeln hat und von zwei gekreuzten silbernen Schlüsseln mit abwärts zeigendem Bart überhöht ist. Der mittlere Turm trägt eine eckig eingefasste 3-Pass-Öffnung.
Bedeutung:
Das Wappen ist altüberliefert. Freiburg war im Mittelalter befestigt.
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| Historischer Rundgang im Flecken Freiburg |
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| Das Wappen der Gemeinde Krummendeich |
Beschreibung:
In Grün ein goldener schräg links gerichteter Wellenbalken, darunter ein silberner aufwärts gerichteter Kleispaten.
Bedeutung:
Das Wappen ist teilweise redend. Es zeigt in Gold den krummen Deich, der das Marschland gegen die Elbe schützt. Der Kleispaten ist symbolisch für den in der Marsch so wichtigen Deichbau und für die Entwässerung.
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| Das Wappen der Gemeinde Oederquart |
Beschreibung:
In Rot auf grüner Wurt eine silberne Linde mit sechs Ästen und 15 Blättern.
Bedeutung:
Die grüne Wurt im Wappen weist darauf hin, dass die Gemeinde aus einer Wurtensiedlung (Oderekekwort) entstanden ist. Diese Wurt war mit Linden bestanden. Die sechs Hauptäste Versinnbildlichen die sechs Bauernschaften, die 15 Blätter die 15 Wohnplätze der Gemeinde.
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| Das Wappen der Gemeinde Wischhafen |
Beschreibung:
In silber über grünen Berg, der mit einem silbernen Wellenbalken belegt ist, 3 schwarze Wolfsangeln.
Bedeutung
Das Wappen enthält Symbole für verschiedene Orte, die heute die Gemeinde Wischhafen bilden. Der grüne Berg deutet auf den wohl ältesten Siedlungsplatz, die Wurt mit der Kirche und dem Ortsteil Altendorf, hin. Der silberne Wellenbalken ist dem Wappen der adligen ausgestorbenen Familie von Drewes (3 silberne Flüsse in blau), die in Wischhafen ihren Sitz hatte entnommen, ergibt aber einen Hinweis auf die lebhafte Schifffahrt. Die 3 Wolfsangeln erinnern daran, dass im Ortsteil Wolfsbruch die letzten Wölfe in Kehdingen gefangen wurden.
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